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Umair Zaffar - sifamo - KI Experte - KI Berter -AI Expert -AI Advisory
uzaffar January 19, 2026 0 Comments

Agentic AI Entscheidungsarchitektur wird ab 2026 zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Während viele Organisationen noch über KI-Tools sprechen, beginnt bereits der Übergang zu Systemen, die Entscheidungen strukturieren, vorbereiten und steuern.

Warum Unternehmen ab 2026 nicht mehr Software bauen, sondern Entscheidungsarchitekturen.

Die meisten Unternehmen reden über KI — wenige verstehen sie

2024 und 2025 waren Jahre der Experimente.
Chatbots, Copilots, Proof-of-Concepts.

2026 wird das Jahr, in dem sich entscheidet, wer KI verstanden hat — und wer nur Tools eingeführt hat.

Der entscheidende Unterschied heißt: Agentic AI.

Nicht als Feature.
Nicht als Produkt.
Sondern als neues Betriebsmodell für Software und Organisationen.

Umair Zaffar — AI Expert — KI Experte — Unternehmer — Gründer

Von Software zu Agentic AI Entscheidungsarchitektur

Klassische Software folgt einem simplen Prinzip:

Input → Logik → Output

Agentic AI bricht dieses Modell auf.

Ein Agent:

  • verfolgt Ziele
  • bewertet Kontext
  • plant mehrere Schritte
  • nutzt Tools eigenständig
  • überprüft Ergebnisse
  • lernt aus Feedback

Das ist keine Automatisierung.
Das ist delegierte Entscheidungsfähigkeit.

Warum klassische Architekturen an Agentic AI Entscheidungsarchitektur scheitern

Die meisten heutigen Systeme sind:

  • deterministisch
  • zustandsarm
  • workflow-getrieben

Agentic Systeme brauchen:

  • persistente Memory-Schichten
  • Event-Driven Architectures
  • Reasoning-Pipelines
  • Guardrails statt If-Else-Logik

Wer Agenten wie APIs behandelt, wird:

  • Kontrollverlust erleben
  • nicht skalieren können
  • regulatorisch scheitern

Agentic AI Entscheidungsarchitektur macht Governance wichtiger als Modelle

In Gesprächen mit Vorständen und CTOs zeigt sich ein klares Muster:

Die größte Angst ist nicht, dass KI falsch liegt –
sondern dass niemand mehr erklären kann, 
warum sie gehandelt hat

Deshalb verschiebt sich der Fokus von Accuracy zu:

  • Auditierbarkeit
  • Decision Logging
  • Human-in-the-Loop
  • Haftungsfähigkeit

Agent Governance wird das, was DevOps 2015 war.

Warum das ein Organisationsthema ist — kein IT-Projekt

Agentic AI verändert:

  • Rollen
  • Verantwortung
  • Entscheidungswege
  • Führung

Wenn ein Agent Entscheidungen vorbereitet oder trifft, muss klar sein:

  • Wer trägt Verantwortung?
  • Wer genehmigt?
  • Wer haftet?

Das ist kein IT-Problem.
Das ist Corporate Governance.

Fazit

Agentic AI ist nicht die nächste Evolutionsstufe von Software.
Sie ist ein Paradigmenwechsel.

Unternehmen, die:

  • heute ihre Entscheidungsarchitektur umbauen
  • Governance mitdenken
  • Systeme statt Tools bauen

werden skalieren.

Die anderen werden „KI nutzen“ — aber keinen Vorteil daraus ziehen.


Der Beitrag basiert auf praktischer Projekterfahrung von Umair Zaffar, Gründer von sifamo, einem auf Enterprise- und Governance-Themen spezialisierten KI-Beratungshaus.

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